
Lea mit Buch
“Berlin ist eine Dorfkneipe”
Rezension bei Radio Fritz am 22.02.2012

Lea mit Buch
“Berlin ist eine Dorfkneipe”
Rezension bei Radio Fritz am 22.02.2012

On Stage in Cottbus
Lea im Interview bei radioeins live aus dem Admiralspalast. Über die Plopp-Theorie, Nervosität, Rakete 2000 und den kleinen Trompeter….
Das Gespräch ist hier noch einmal nachzuhören.

Buchpremiere im Kaffee Burger
Lea stand eines Morgens dem Radiosender Hörbuch FM Rede und Antwort über ihr neues Buch “Berlin ist eine Dorfkneipe”. Während des Hörbuchmagazins “Lauschkultur” sprach Anja Goerz ihr über Berlin an sich und über die doch kühne Behauptung, die da auf dem Buchdeckel steht, über den Namen “Streisand” und das harte Leben als Geschichtenerzählerin…
Das Gespräch ist hier noch einmal nachzuhören.
Die Stimmbänder sind geölt, die Gläser poliert. Tom von Periplaneta produziert seit gestern “Dorfkneipen”-Anstecker ohne Unterlass. Wenn das Tempo nachlässt, schiebt ihm jemand was zu Essen in den Mund und kippt Kaffee hinterher.
Ich hatte die ganze Nacht Alpträume.
Einer war, dass ich am Stadtrand von Göteborg mitten in der Nacht betrunken an einer verfallenen Bushalte stehe und nicht weiß, wie ich zu meiner Freundin Sabina kommen soll, die in Wirklichkeit bereits vor sechs Monaten nach Örebro gezogen ist.
In 3,5 Stunden ist Premiere und ich habe überhaupt nichts anzuziehen und vorzulesen hab ich auch nichts.
Wahrscheinlich werde ich die ganze Zeit heulen vor Rührung. Zum Glück sind Jakob Hein und Ivo Lotion noch da.
Heute abend 20 Uhr im Kaffee Burger, Torstr.60, Berlin Mitte. (U2 Rosa Luxemburg Platz)
Kommt früh, wenn ihr sitzen wollt!
Ein offener Brief der Surfpoetenschwesterlesebühne LSD – Liebe Statt Drogen an Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit:
Wir, die Autoren, Sänger und Entertainer der Lesebühne “LSD – Liebe Statt Drogen” fordern, dass der Club “Schokoladen” erhalten bleibt.
Der Schokoladen ist einer der letzten Kreativküchen in Mitte. Hier wurden Künstler groß, hier ist Energie. Historisch war der Schokoladen Auftrittsort bekannter Lesebühnen wie “Reformbühne Heim & Welt” und “O-Ton Ute”. Aktuell strömen dort jede Woche zahlreiche Zuhörer zu unserer Lesebühne “LSD – Liebe Statt Drogen”. Darunter zuweilen ganze Schulklassen aus allen Teilen Deutschlands, deren Deutschlehrer in aktuellen Literaturführen diese Show als Aneignung moderner Poesie erkennen.
Wir finden es daher vermessen, dass der Besitzer des Hauses, Markus Friedrich, mehr als die vom Schokoladen angebotenen 1.000.000 Euro für den Verkauf des Hauses haben will. Wir sehen es auch nicht ein, dass Stadtpolitiker die Sache schleifen lassen und das angebotene Ausgleichsgrundstück Herrn Friedrich nicht schmackhafter machen. Wir geben Ihnen, Klaus Wowereit, emotional und unrecherchiert persönlich die Schuld, dass Sie einen Teil des Ausgleichsgrundstücks Ihrer Bekannten Jette Joop zuschustern, die mit einer – Achtung Ironie – “Showmanufaktur, dort sicher zahllose Arbeitsplätze schafft”.
Wir möchten nicht, dass das Herz Berlins bald nur noch aus Ferienwohnungen und Boutiquen besteht. Wir wünschen uns eine Stadtplanung, die eine Vision formuliert, die einer Metropole angemessen ist. Dazu gehört mehr, als Millionen für eine Kampagne namens “be berlin” auszugeben. Dazu gehört, die Dynamik, Vielfalt, und Freiräume für alle Berliner anzuerkennnen und zu unterstützen, ideell, mit Charakter und Haltung!
Wir, LSD, sind stolz, dass wir seit Beginn der 90er Jahre zusammen mit anderen Lesebühnen ein Live-Unterhaltungsformat etabliert haben, das originär in Berlin erfunden wurde, weltweite Ausstrahlungskraft hat und ohne Subventionen bis heute ein zahlreiches Publikum findet. Wir haben das auch geschafft, weil es Orte wie den Schokoladen gibt. Deshalb fordern wir:
Unterstützen Sie den Schokoladen!
Ivo Lotion, Micha Ebeling, Tobias “Tube” Herre, Andreas “Spider” Krenzke, Uli Hannemann
PS: Werfen Sie gern auch einen Blick auf die gemeinsame Erklärung aller Lesebühnen zum Thema!
Eingeordnet unter News
Meine Freundin und Schriftstellerkollegin Jacinta Nandi kommt aus London und lebt seit zehn Jahren in Berlin. Sie hat ihrem sechsjährigen Sohn Rico einen “Berlin ist eine Dorfkneipe”-Anstecker geschenkt, den es zum Buch dazu gab. Heute hat sie mir Folgendes geschrieben:
“Ich habe Rico deine Sticker für seine Sticker-Sammlung gegeben.
Er so: ‘Aber, Mama, ich weiß dass diese Frau bei deiner Lesebühne auch wie du eine ausländische Dame ist.’
Ich so: ‘Warum denkst du das?’
Er so: ‘Weil wir deutschen Menschen, wir werden es so sagen: ‘Berlin ist eine doofe Kneipe.’ Aber sag ihr das nicht, Mama, weil sie schon die Sticker gemacht hat, sie wird traurig sein, wenn sie weißt, dass es falsch geschrieben ist.’”
Am Freitag, den 17.2. ist offizielle Buchpremiere im Kaffee Burger. 20 Uhr. Kommt da alle hin, das wird ganz groß! Jakob Hein liest mit mir und Ivo Lotion singt und tanzt.
Ab heute stehe ich außerdem verschlafen im Internet bei Hörbuchfm als Radiointerview rum:

“Was wünscht du dir eigentlich zu Weihnachten?” habe ich Paul vorhin beim Essen gefragt. “Mhm”, hat er gesagt, “Ich weiß nich.”
- “Sag mal bitte!”
- “Mhm… deine Zuneigung.”
- “Nee. Das geht nich.”
- “Wieso denn nich?”
- “Du kannst dir nichts wünschen, was du schon hast.”
- “Dann wünsch ich mir, dass es so bleibt.”
- “Das ist stinklangweilig. Sag doch mal, was du gerne haben möchtest. Was ich dir kaufen kann.”
- “Bier?”
- “Was?”
- “Schenkst du mir Bier? Eine ganze Kiste!”
- “Ach Paul!”
- “Was?!”
- “So geht das nicht!”
(Pause)
- “Was wünscht DU dir denn zu Weihnachten?!”
- “Mhm… Ich weiß nich.”
usw.
Das Problem ist nämlich, dass ich meinem Freund ja schlecht mein neues Buch zu Weihnachten schenken kann. Er hat es nämlich schon!
Letzten Freitag ist es aus der Druckerei gekommen. So wunderschön wie die Augen von Liz Taylor. Dunkelblau-violett. “Berlin ist eine Dorfkneipe” heißt es. 120 Seiten mit Geschichten aus dem sogenannten Großstadtalltag. Dazu eine CD mit 19 Geschichten. Und es kostet nur 13,90€.
Offizieller Erscheinungstermin ist der 15.02.2012
Aber über diesen Link kriegt ihr es (versandkostenfrei) noch vor Weihnachten! Ist das nicht großartig?!
Oder ihr kommt zu einer der folgenden Veranstaltungen:
Jeden Mittwoch 21 Uhr Die Surfpoeten – Ein Abend der Liga für Kampf und Freizeit
im Haus 13 im Pfefferberg (Schönhauser Allee 176, U Senefelder Platz) www.surfpoeten.de
Samstag, 17.12. 21 Uhr Samstagsshow in der Z-Bar (Bergstr.2, Mitte) www.samstagsshow.de
Dienstag, 20.12. 21.30 Uhr LSD – Liebe Statt Drogen im Schokoladen (Acker-/ Ecke Torstr.) www.liebestattdrogen.de
Donnerstag, 12.01.12 21 Uhr Rakete 2000 Thema: Körperteile im Ä (Weserstr.40, Neukölln) www.rakete2000.blogspot.com
Samstag, 14.01.12 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine/Kulturbrauerei (Knaackstr. 97) www.kantinenlesen.de
Samstag, 21.01.12 21 Uhr Samstagsshow in der Z-Bar (Bergstr.2, Mitte) www.samstagsshow.de
Samstag, 28.01.12 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine/Kulturbrauerei (Knaackstr. 97) www.kantinenlesen.de
Fröhliche Weihnachten und ein wundervolles 2012
wünscht euch
Eure Lea

LEA STREISAND: „Berlin ist eine Dorfkneipe“ Buch & CD, Klappenbroschur, 120 S., 69 Min. 13,5×13,5cm, ISBN: 978-3-940767-78-3, Edition Mundwerk, GLP: 13,90 € (D) Bestellen bei Periplaneta
Meine Damen und Herren!
Lang ersehnt, live aus der Hauptstadt, für alle Eingeborenen und Zugezogenen, für Gentrifizierungsopfer und Häuslebauer und für alle, die schon mal da waren oder immer schon mal hin wollten, nach Berlin: DAS NEUE BUCH IST DA!!!
Die ersten Besteller des künftigen Bestsellers bekommen einen “Berlin ist eine Dorfkneipe”-Button dazu. Wahnsinn!
Worum es geht?
Berlin ist die Kneipe auf dem verlassenen Marktplatz eines Kaffs namens Brandenburg. Manchmal tanzen wir auf den Tischen, manchmal liegen wir darunter, jeder war schon mal mit jedem im Bett und Weihnachten ist Lokalrunde.
Endlich! Nach „Wahnsinn in Gesellschaft“ gibt es nun Lea Streisands zweites Solowerk mit mehr als 30 neuen Geschichten aus dem sogenannten Großstadtalltag, davon 18 zusätzlich auf der beiliegenden Audio CD.
Tracklist CD:
1 Ein Freund und Helfer
2 Heldensuche
3 Wie aus gutem Sex mal schlechter wurde
4 Total verklemmt
5 Ritter, Jungfer und die Pest
6 Agenten ohne Arbeit
7 Lesen tötet die Liebe
8 Wahlverwandtschaften
9 Feuerwehrhotline
10 Schwimmen9
11 Unsichtbare Filmstars
12 Incest is fi ne as long as you keep it in the family
13 Weihnachten in Familie
14 Der Wunderzug nach Guben
Alle Texte geschrieben und gesprochen von Lea Streisand
Gesamtspielzeit: 69 Minuten, Aufnahme, Mix, Mastering:
Thomas Manegold, Silbenstreif Studio Berlin www.silbenstreif.de
Alle Rechte vorbehalten!All rights rerserved! © silbenstreif / periplaneta 2011
LC 20777
Das Buch erscheint zeitgleich als Digital Audio Release und als Kindle E-Book im Februar 2012. Die limitierte Erstauflage gibt es aber schon ab 12.12.2011 exklusiv bei Periplaneta und bei den Lesungen der Autorin!(
Pressestimmen
„Lea weiß, wie sie jedem das Gefühl gibt, man würde diese zierliche Frau mit den großen Augen schon lange kennen, auch wenn man ihr vielleicht zum ersten Mal begegnet.“(Deutschlandfunk)
„Kein Schönreden, keine falsche Schminke. Kurz und knackig.“ (taz)
„Frech, mit viel Phantasie, tollen Ideen und einer leidenschaftlichen Stimme erzählt euch Lea Streisand ihre Geschichten. Persönlich, universell und immer ganz Berlin.“ (Fritz Radio)
„Sie gilt mit ihren Texten mittlerweile als heimliche Königin der Berliner Lesebuhnen. Streisands Qualitäten: Sie beobachtet ihr Umfeld präzise und erzählt lustige, mal auch traurige Episoden aus ihrem Alltag.“ (Der Freitag)
Buch & CD versandkostenfrei bei Periplaneta