Diesen Freitag (7. Juni) “Lesen und lesen lassen” mit Lea Streisand und Ivo Lotion

Liebe Freunde, liebe Regentruden und Sonnenanbeter,Komik ist bekanntlich kontextabhängig. Noch letztes Wochenende lautete mein bester Witz: „Schönes Wetter, heute!“ Es versprach, der running-gag des Sommers zu werden.Das Praktische an dem Scheißwetter war, dass man für jede Verspätung eine brauchbare Ausrede hatte: „Ich musste den Regen abwarten!“ Es war, als ob man ein Baby hätte, das immer dann Hunger bekommt, wenn man gerade losgehen will. Und nach dem Essen kackt es. Und beim Windeln wird der Strampler dreckig, usw.

Genauso regnete es letzte Woche. Nur mit dem Unterschied, dass der Regen immer dann kam, nachdem man gerade losgegangen war.

Foto: Gerhard Uhrovcsik

Foto: Gerhard Uhrovcsik

Diesen Freitag braucht ihr keine Ausreden, egal, wie das Wetter wird, denn am 7. Juni um 20 Uhr heißt es wieder “Lesen und lesen lassen” – Die Minilesebühne von Lea Streisand mit Lieblingsgast.

Mein Lieblingsgast diesmal ist Ivo Lotion, der Schlagerstar der Berliner Lesebühnen. Mit einer Stimme wie Johnny Cash und einem Hüftschwung wie Elvis, mit Texten wie von Udo Jürgens und einem Lächeln wie von Heintje singt, tanzt und liest Ivo sich in die Herzen des Publikums. Das sieht dann ungefähr so aus (die Daten am Ende stimmen nicht, der 7.6. wäre richtig!):

Wer wollte das verpassen?
Ansonsten lese ich noch:
Bis Freitag, sonnige Grüße!
Eure Lea

„Lesen und lesen lassen“ – Die kleinste Lesebühne der Welt von Lea Streisand mit Lieblingsgast

bänsch lesen und lesen lassen 3.5.13Lesen tötet die Liebe. Darüber haben sich die vernachlässigten Männer bücherhungriger Frauen schon vor Jahrhunderten beklagt. Die Kinder schreien, die Milch kocht über, der Gatte hat Löcher in den Socken. Aber Madame bekommt von alledem nichts mit, weil Mr. Darcy Miss Elisabeth gerade den ersten Heiratsantrag gemacht hat.

Lea Streisand schafft Abhilfe. „Lesen und lesen lassen“ ist die neue Minilesebühne im Bänsch in Friedrichshain jeden ersten Freitag im Monat, wo Lea ihre neuesten Geschichten präsentiert sowie jeden Monat einen neuen Lieblingsgast, der auch famose Texte liest oder dufte Lieder singt oder Handstände macht oder so.

Leas Lieblingsgast am Freitag, den 7. Juni, ist Ivo Smolak aka Lotion, der Schlagerstar der Berliner Lesebühnen. Mit einer Stimme wie Johnny Cash und einem Hüftschwung wie Elvis, mit Texten wie von Udo Jürgens und einem Lächeln wie von Heintje singt, tanzt und liest Ivo sich in die Herzen des Publikums. Er ist Mitglied bei LSD – Liebe Statt Drogen und Showmaster der Lokalrunde und tanzt noch auf tausend anderen Hochzeiten. Im folgenden Video zum Beispiel tanzt er für Eisenhüttenstadt:

Kommt alle und seid froh!

Am Freitag, den 7. Juni um 20 Uhr ins Bänsch (Bänschstr. 79 in Friedrichshain) http://www.facebook.com/events/127567884108926/127567894108925/?notif_t=like

Blumen, Stühle, Kolumnen und die kleinste Lesebühne der Welt

Liebe Frühjahrsputzer, liebe Kistenschlepper, liebes Publikum,
die Pollen fliegen, die Nasen laufen, Umzugsautos versperren jede Einfahrt. Unverkennbar: Es ist Frühling.
Ich sitze auf dem Balkon und schreibe diesen Newsletter. Ich habe 40 Euro im Gartencenter gelassen (“Gartenzentner”, sagt meine Freundin Franzi) und hundert Euro für Balkonstühle ausgegeben. Ich werde mich hier bis Oktober nicht mehr wegbewegen, zumindest tagsüber. Abends stehe ich wie gewohnt auf den Bühnen in Stadt und Land, unter anderem auf der nigelnagelneuen kleinsten Lesebühne der Welt:
Sie heißt “Lesen und lesen lassen” und findet ab 3. Mai jeden ersten Freitag im Monat statt. Lea Streisand (als wie icke) und ein Lieblingsgast werden zusammen lesen, reden, singen und trinken, während ihr uns zuguckt und lacht. Ist das nicht großartig? Ich finde schon.
Mein Premierengast wird der fulminant unnachahmliche Lesebühnenautor, Liedersinger und Romanschriftsteller Thilo Bock sein.
Premiere am 3. Mai 20 Uhr im Bänsch (Bänschstr. 79 in Berlin Friedrichshain)
Kommt da hin, das wird toll!
Ansonsten bin ich jetzt offiziell die Zonengaby der taz. Mit fester Kolumne alle vier Wochen. Hier die erste: http://www.taz.de/Kolumne-Immer-bereit/!114455/
Und außerdem lese ich noch in Berlin, Hamburg, Kiel und im Schwarzwald irgendwo:
Heute, Samstag, 27.4. 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine / Kulturbrauerei Berlin www.kantinenlesen.de
Freitag, 3.5. 20 Uhr Premiere “Lesen und lesen lassen” mit Stargast Thilo Bock im Bänsch (Bänschstr. 79, Berlin Friedrichshain) http://www.facebook.com/pages/B%C3%A4nsch/363024043735079
Donnerstag, 9.5. 20 Uhr Der Original Kieler Poetry Slam im Roten Salon der Pumpe (Kielhttp://www.assembleart.com/index.php?sektion=5
Samstag, 11.5. 20.15 Uhr Lesebühne Längs in der Mathilde Bar Hamburg (Bornstr.16 (! NICHT Bogenstraße!)) http://lesebuehne.jimdo.com/aktuelle-termine/
Dienstag, 14.5. 20.15 Uhr Sololesung: Hamset nich kleina? Kurze Geschichten aus der großen Stadt im Mathilde Café (Bogenstr. 5 in Hamburg (NICHT Bornstraße!)) http://www.mathilde-hh.de/veranstaltungen/
Samstag, 18.5. 20.45 Uhr Sololesung “Berlin ist eine Dorfkneipe” auf dem Pfingsttreffen des Förderkreises für Ganzheitsmedizin e.V. in Bad Herrenalb (Jawohl!) http://www.foerder-kreis.de/veranstaltungen/veranstaltungsansicht/events/lea-streisand-liest-aus-ihren-werken.html
Donnerstag, 23.5. 21 Uhr Rakete 2000 im Ä www.rakete2000.blogspot.com
Freitag, 24.5. 21 Uhr Lokalrunde im Kaffee Burger (Torstr. 60, Berlin Mitte) www.lokalrunde.org
Samstag, 25.5. 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine/ Kulturbrauerei Berlin www.kantinenlesen.de
Samstag, 8.6. 19.30 Uhr Solo bei der Langen Buchnacht in der Oranienstraße im Elefanten Berlin http://www.lange-buchnacht.de/index.php?article_id=30
Fröhliches Umtopfen
wünscht
Eure Lea
Bild

Lea in der Abendschau

Video

Ein denkwürdiger Abend bei Rakete 2000: Svens Gitarre hat zweimal fast gebrannt, ich hatte Weinblätter zwischen den Zähnen und Mareike hat ein alkoholfreies Bier getrunken. Von all dem ist in diesem Video gar nichts zu sehen:

http://rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.!etc!medialib!rbb!rbb!abendschau!abendschau_20130315_lese.html

Der Papst, die Medien und eine merkwürdige Farbe

Liebe Zeitungsleser und Fernseheulen, liebe Senfgelbträger, liebe Freunde,

ich sag’s euch lieber gleich: Ich bin nicht Papst. Sie haben mich nicht gefragt. Dabei wurde ich so viele schöne Sachen gefragt. Zum Beispiel “Was inspiriert Sie zur Scheiße?” in der taz: http://www.taz.de/Schreiblust-auf-dem-tazlab/!112403/
Das Interview hat meine Freundin und Kollegin Mareike Barmeyer geführt. Wir sind zusammen bei der taz und bei Rakete 2000 und werden deshalb beim taz.lab am 20. April im Haus der Kulturen der Welt auftreten. Der reine Inzest, sozusagen. Berlin eben. Is ja nix Neues. Neu ist, dass wir jetzt damit auch ins Berliner Fernsehen kommen. Freitag, 19.30 Uhr in der Abendschau im rbb Berlin. Irgendwann kurz vor der Tagesschau.
Gedreht wird das HEUTE, Donnerstagabend bei Rakete 2000 im Ä in Neukölln. Kommt bitte alle, ich bin so aufgeregt!
Unsere Gäste sind Uli Hannemann und Thilo Bock, weil Jacinta aus irgendeinem Grund in Leipzig ist. Keine Ahnung, was da los sein soll.
Hier noch ein senfgelber Text über die Macht des Apparats über unser Schönheitsempfinden.
Und Termine:
Hoch vom Sofa, rein ins Vergnügen!
Eure Lea

Praktikantendresche, Reporterstolz und ein ganz kleiner Genderwitz ganz unten

Liebe Leser und Leserinnen, liebe Zuhörer,

ich wollte nie Reporterin werden. Gut, ganz kurz mal, vor zehn Jahren, da schon:

Ressortleiter haben meist einen Ton drauf wie Feldwebel auf dem Truppenübungsplatz.
- „Die Taxifahrer streiken. Um elf is die Pressekonferenz. Spätestens halb zwölf brauch ick den Text. Ditt kann do die Praktikantin machen. Katrin, fährst du nach Schönefeld?“ [Fügen Sie hier einen Flughafenwitz Ihrer Wahl ein.]
- „Ich heiße Lea.“
- „Was? Ja ja. Thea. Fahr du ma nach Schönefeld. Inna Stunde lieferste die 150 Zeilen.“
- „Äh…“
- „Was denn noch?!“
- „Ich brauch doch nach Schönefeld hin schon fast 40 Minuten…“
- „Hä? Wo ist denn dein Auto, Katrin?“
- „Ich hab doch gar kein Auto. Und mein Name ist…“
- „Watt is los?! Seit wann stellen wir denn hier Praktikanten ohne Auto ein?! So kann ick nich arbeiten!“

Sieben Praktika hab ich gemacht, dann hatte ich die Schnauze voll und bin zur Lesebühne gegangen.
Die Zeiten ändern sich. Hier mein neuester Karla-Kolumna-Erguss: http://www.taz.de/Reklame-im-oeffentlichen-Raum/!110530/
Morgen in der Zeitung, heute schon im Netz. Irre, diese Medien!

Lea demnächst auf der Bühne und in der Zeitung:

Lasst euch nicht stressen von Jungs und Medien und kommt mal wieder vorbei.
Zu Eure
Lea

Der Regen, das Grauen und trotzdem ein Sonnenbrand

Liebe Regentruden, werte grauen Herren, hallo Wetterfrösche!

Eigentlich steht mir grau ja ganz gut (das behauptet zumindest meine Freundin F und F kennt sich aus), aber dieses graue Wetter, das steht mir mittlerweile bis hier.

Ich erinnere mich dunkel, dass ich kurz nach Neujahr mal einen Flecken Sonne gesehen habe. Da saßen wir im Zug und fuhren von der Ostsee nach Hause. Nein, grau muss es heißen, ich erinnere mich grauBlaugrau,braungrautaubengrau. Mein Gehirn ist bestimmt schon ganz grauGrauenhaft.

Vor ein paar Tagen traf ich mich mit F zum Kaffeetrinken. Sie überlegte, ob sie sich eine Tageslichtlampe kaufen soll. “Andererseits”, sagte sie, “der G, der hatte mal eine und der hat davon Sonnenbrand bekommen.” “Da würde ich aber lachen, wenn mir bei dem Wetter jemand mit Sonnenbrand begegnete”, sagte ich, “stell dir das mal vor!”

Hier gibt’s was zu lachen.

 Ein buntes, sonniges und fröhliches neues Jahr wünscht Euch,

Eure Lea

Die Party – oder – Ihr seid alle viel zu nüchtern!

Nochn Video ausm Bänsch vom Freitag, dank Winfried hinter der Kamera.

Lea liest mit Kladde im Gesicht, damit der eigene Kopf nich das Licht von hinten verdeckt und ohne Mikro. Lustich war’s trotzdem!

Aber seht selbst:

Ein Jodeldiplom!!!

Liebe Freunde, Fußballer, Gurus,

um die berühmten letzten Worte eines italienischen Fußballtrainers zu zitieren: Ich habe fertig!
Es stand auch schon in der Zeitung. Ich hab es reingeschrieben.

Die Welt hat auch bald fertig, sagen “Experten”. Die Maya haben es vorgerechnet: Am 21. Dezember ist Sense. Da geht die Welt unter. Die Maya kennen sich aus, sind schließlich eine untergegangene Zivilisation. Der Deutschlandfunk widmet dem Thema eine Querköpfe-Sendung (19.12., siehe unten), damit wir – wenn schon – lachend untergehen. Das letzte Wort (in der Sendung) hab übrigens ähm… äh… ich.

Und am 24.12. ist die After-Show-Party.

Jetzt mach ich mich mal fertig. Gute Nacht!

Eure Lea