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Lea in der Abendschau
Video
Ein denkwürdiger Abend bei Rakete 2000: Svens Gitarre hat zweimal fast gebrannt, ich hatte Weinblätter zwischen den Zähnen und Mareike hat ein alkoholfreies Bier getrunken. Von all dem ist in diesem Video gar nichts zu sehen:
Fettfalle 40 im Bänsch
War schön jewesen am Freitag im Bänsch. Und lustich.
(Der Titel löste bei einigen Damen an der Bar leichte Empöhrung aus.)
Siebenfache Elefantenmutter
Komplimente sind wie Fremdworte – Reine Glückssache!
Zum Beispiel das Muskelpaket in der Disko neulich, das seine Charmeoffensive eröffnete mit den Worten: “Kurze Haare bei Frauen is ja immer schwierig…”
Oder meine Großmutter mit ihrem Beitrag zur Diskussion um meine Berufswahl: “Normalerweise hättick ja jesaacht, sie soll Schauspielerin wern. Aber mit dem Bumsbeen…”
Und dann gibt es Komplimente, die sind so schön, dass man sie sich außen an die Wohnungstür und innen an den Badezimmerspiegel schreiben möchte:
“Lea Streisand trägt in sich die Erfahrung einer alten Schamanengöttin und die Gelassenheit einer siebenfachen Elefantenmutter.”
Das stand da wirklich. In der Tageszeitung taz. Guckt hier!
Und DA-HANN gibt es jetze nemich auch noch einen Wikipedia-Eintrag!
Gerade war ich beim Turnen. Meine Physiotherapeutin Kathi war auch ganz begeistert. “Vielleicht kommste bald ins Kreuzworträtsel!”, hat sie gesagt.
- “Kreuzworträtsel?”
- “Na ja, deutsche Autorin mit neun Buchstaben. Dann biste richtich berühmt.”
Toll!
Eure Wikilea
Heute, Freitag, den 17.2. ist Premiere!!!
Die Stimmbänder sind geölt, die Gläser poliert. Tom von Periplaneta produziert seit gestern “Dorfkneipen”-Anstecker ohne Unterlass. Wenn das Tempo nachlässt, schiebt ihm jemand was zu Essen in den Mund und kippt Kaffee hinterher.
Ich hatte die ganze Nacht Alpträume.
Einer war, dass ich am Stadtrand von Göteborg mitten in der Nacht betrunken an einer verfallenen Bushalte stehe und nicht weiß, wie ich zu meiner Freundin Sabina kommen soll, die in Wirklichkeit bereits vor sechs Monaten nach Örebro gezogen ist.
In 3,5 Stunden ist Premiere und ich habe überhaupt nichts anzuziehen und vorzulesen hab ich auch nichts.
Wahrscheinlich werde ich die ganze Zeit heulen vor Rührung. Zum Glück sind Jakob Hein und Ivo Lotion noch da.
Heute abend 20 Uhr im Kaffee Burger, Torstr.60, Berlin Mitte. (U2 Rosa Luxemburg Platz)
Kommt früh, wenn ihr sitzen wollt!
Klaus Wowereit! J’accuse…!
Ein offener Brief der Surfpoetenschwesterlesebühne LSD – Liebe Statt Drogen an Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit:
Wir, die Autoren, Sänger und Entertainer der Lesebühne “LSD – Liebe Statt Drogen” fordern, dass der Club “Schokoladen” erhalten bleibt.
Der Schokoladen ist einer der letzten Kreativküchen in Mitte. Hier wurden Künstler groß, hier ist Energie. Historisch war der Schokoladen Auftrittsort bekannter Lesebühnen wie “Reformbühne Heim & Welt” und “O-Ton Ute”. Aktuell strömen dort jede Woche zahlreiche Zuhörer zu unserer Lesebühne “LSD – Liebe Statt Drogen”. Darunter zuweilen ganze Schulklassen aus allen Teilen Deutschlands, deren Deutschlehrer in aktuellen Literaturführen diese Show als Aneignung moderner Poesie erkennen.
Wir finden es daher vermessen, dass der Besitzer des Hauses, Markus Friedrich, mehr als die vom Schokoladen angebotenen 1.000.000 Euro für den Verkauf des Hauses haben will. Wir sehen es auch nicht ein, dass Stadtpolitiker die Sache schleifen lassen und das angebotene Ausgleichsgrundstück Herrn Friedrich nicht schmackhafter machen. Wir geben Ihnen, Klaus Wowereit, emotional und unrecherchiert persönlich die Schuld, dass Sie einen Teil des Ausgleichsgrundstücks Ihrer Bekannten Jette Joop zuschustern, die mit einer – Achtung Ironie – “Showmanufaktur, dort sicher zahllose Arbeitsplätze schafft”.
Wir möchten nicht, dass das Herz Berlins bald nur noch aus Ferienwohnungen und Boutiquen besteht. Wir wünschen uns eine Stadtplanung, die eine Vision formuliert, die einer Metropole angemessen ist. Dazu gehört mehr, als Millionen für eine Kampagne namens “be berlin” auszugeben. Dazu gehört, die Dynamik, Vielfalt, und Freiräume für alle Berliner anzuerkennnen und zu unterstützen, ideell, mit Charakter und Haltung!
Wir, LSD, sind stolz, dass wir seit Beginn der 90er Jahre zusammen mit anderen Lesebühnen ein Live-Unterhaltungsformat etabliert haben, das originär in Berlin erfunden wurde, weltweite Ausstrahlungskraft hat und ohne Subventionen bis heute ein zahlreiches Publikum findet. Wir haben das auch geschafft, weil es Orte wie den Schokoladen gibt. Deshalb fordern wir:
Unterstützen Sie den Schokoladen!
Ivo Lotion, Micha Ebeling, Tobias “Tube” Herre, Andreas “Spider” Krenzke, Uli Hannemann
PS: Werfen Sie gern auch einen Blick auf die gemeinsame Erklärung aller Lesebühnen zum Thema!
Premiere im Kaffee Burger, Interview im Radio, Sticker falsch geschrieben
Meine Freundin und Schriftstellerkollegin Jacinta Nandi kommt aus London und lebt seit zehn Jahren in Berlin. Sie hat ihrem sechsjährigen Sohn Rico einen “Berlin ist eine Dorfkneipe”-Anstecker geschenkt, den es zum Buch dazu gab. Heute hat sie mir Folgendes geschrieben:
“Ich habe Rico deine Sticker für seine Sticker-Sammlung gegeben.
Er so: ‘Aber, Mama, ich weiß dass diese Frau bei deiner Lesebühne auch wie du eine ausländische Dame ist.’
Ich so: ‘Warum denkst du das?’
Er so: ‘Weil wir deutschen Menschen, wir werden es so sagen: ‘Berlin ist eine doofe Kneipe.’ Aber sag ihr das nicht, Mama, weil sie schon die Sticker gemacht hat, sie wird traurig sein, wenn sie weißt, dass es falsch geschrieben ist.’”
Am Freitag, den 17.2. ist offizielle Buchpremiere im Kaffee Burger. 20 Uhr. Kommt da alle hin, das wird ganz groß! Jakob Hein liest mit mir und Ivo Lotion singt und tanzt.
Ab heute stehe ich außerdem verschlafen im Internet bei Hörbuchfm als Radiointerview rum:
Premiere im Kaffee Burger

Freitag, 17. Februar 2012, 20:00
Die Surfpoetenumzugsparty
Ein Foto von der großen Surfpoetenumzugsparty letzten Freitag im Pfefferberg.
Mit dabei (auch auf dem Foto) waren Paul Bokowski, Jacinta Nandi, Tube und Felix Jentsch. Nicht fotografiert aber trotzdem vorgelesen haben: Konrad Endler, Clint Lukas, Volker Strübing, Hans Duschke und Robert Weber, also alle amtierenden und fast alle ehemaligen Surfpoeten.
LEA IST WIEDER DA! 22.06.2011
Naja, eigentlich war Sie ja nie weg. Aber eine zeitlang still. Das ist jetzt vorbei:
Freitag, 22. Juli 2011um 20:00
Pfefferberg Haus 13 – Schönhauser Allee 176 – Berlin
“Die Surfpoeten ziehen um. Weil der Klub der Republik abgerissen wird, um einem OPEC-Wolkenkratzer Platz zu machen. Neue Location ist das Haus 13 auf dem Pfefferberg. Im Sommer Open Air. Der Pfefferberg ist gut, weil hoch gelegen und daher leicht von einer kleinen Garnisonsarmee zu halten.
Clint Lukas, Lea Streisand, Felix Jentsch, Konrad Endler, Tube und DJ Joe Carrera schmeißen deshalb eine Umzugsparty. Und haben nicht nur alle Ex-Surfpoeten, wie Ahne, Spider, Robert Weber u.a. als Gastleser eingeladen. Nein, es gibt auch Live-Musik von der majestätisch-virtuosen Band Der Internationale Wettbewerb.”

