Der Papst, die Medien und eine merkwürdige Farbe

Liebe Zeitungsleser und Fernseheulen, liebe Senfgelbträger, liebe Freunde,

ich sag’s euch lieber gleich: Ich bin nicht Papst. Sie haben mich nicht gefragt. Dabei wurde ich so viele schöne Sachen gefragt. Zum Beispiel “Was inspiriert Sie zur Scheiße?” in der taz: 
http://www.taz.de/Schreiblust-auf-dem-tazlab/!112403/
Das Interview hat meine Freundin und Kollegin Mareike Barmeyer geführt. Wir sind zusammen bei der taz und bei Rakete 2000 und werden deshalb beim taz.lab am 20. April im Haus der Kulturen der Welt auftreten. Der reine Inzest, sozusagen. Berlin eben. Is ja nix Neues. Neu ist, dass wir jetzt damit auch ins Berliner Fernsehen kommen. Freitag, 19.30 Uhr in der Abendschau im rbb Berlin. Irgendwann kurz vor der Tagesschau.
Gedreht wird das HEUTE, Donnerstagabend bei Rakete 2000 im Ä in Neukölln. Kommt bitte alle, ich bin so aufgeregt!
Unsere Gäste sind Uli Hannemann und Thilo Bock, weil Jacinta aus irgendeinem Grund in Leipzig ist. Keine Ahnung, was da los sein soll.
Hier noch ein senfgelber Text über die Macht des Apparats über unser Schönheitsempfinden.
Und Termine:
Hoch vom Sofa, rein ins Vergnügen!
Eure Lea

Anthologie: Macht Sex Spaß?…

MachtSexSpass_CoverNeue Anthologie des Satyr Verlags.

Sex macht Spaß lautet ein weit verbreitetes Vorurteil. Doch ist diese These nicht gar zu steil? Wurde sie mal auf Herz und Nieren geprüft? Haben wir nicht alle schon Situationen erlebt, in denen wir den Spaß bei der angeblich schönsten Sache der Welt anzweifelten? 44 Autorinnen und Autoren jedweder sexueller Orientierung aus der Lesebühnen-, Poetry Slam- und Kabarettszene gehen der Sache mit dem Sex und dem Spaß humoristisch auf den Grund und klären nicht zuletzt die Frage, ob W-Lan-Netze ein probates Mittel gegen sexuelle Frustrationen sind.

Mit Beiträgen von Lea Streisand, Tilman Birr, Martina Brandl, Jess Jochimsen, Kathrin Passig, Andy Strauß, Mischa-Sarim Vérollet u.v.a.m.

ISBN: 978-3981489170, 220 Seiten, Preis: 13,90 €

Gibt’s bei Amazon

Lea im Interview WDR 3

On Stage in Cottbus

Bei Periplaneta Berlin

Die Kölner wollten es ganz genau wissen. So gab Lea dem WDR 3 ein Interview über die Dorfkneipe Berlin.

Das Interview kann man hier anhören:


Webseite zur Sendung

Lea im Interview mit Hörbuch FM

Lea Streisand

Lea Streisand

Der Radiosender Hoerbuch FM hat in seiner Rubrik “Abgehört” Berlin ist eine Dorfkneipe für sich entdeckt und wundervoll rezensiert.

Die Rezension ist hier nocheinmal nachzuhören.


www.hoerbuchfm.de

“Berlin ist eine Dorfkneipe” bei Fritz

Lea mit Buch

Lea mit Buch

“Berlin ist eine Dorfkneipe”
Rezension bei Radio Fritz am 22.02.2012


Lea im Interview mit radioeins

On Stage in Cottbus

On Stage in Cottbus

Lea im Interview bei radioeins live aus dem Admiralspalast. Über die Plopp-Theorie, Nervosität, Rakete 2000 und den kleinen Trompeter….

Das Gespräch ist hier noch einmal nachzuhören.


Lea im Interview mit Hörbuch FM

Buchpremiere im Kaffee Burger

Buchpremiere im Kaffee Burger

Lea stand eines Morgens dem Radiosender Hörbuch FM Rede und Antwort über ihr neues Buch “Berlin ist eine Dorfkneipe”. Während des Hörbuchmagazins “Lauschkultur” sprach Anja Goerz ihr über Berlin an sich und über die doch kühne Behauptung, die da auf dem Buchdeckel steht, über den Namen “Streisand” und das harte Leben als Geschichtenerzählerin…

Das Gespräch ist hier noch einmal nachzuhören.


Klaus Wowereit! J’accuse…!

Ein offener Brief der Surfpoetenschwesterlesebühne LSD – Liebe Statt Drogen an Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit:

Wir, die Autoren, Sänger und Entertainer der Lesebühne “LSD – Liebe Statt Drogen” fordern, dass der Club “Schokoladenerhalten bleibt.

Der Schokoladen ist einer der letzten Kreativküchen in Mitte. Hier wurden Künstler groß, hier ist Energie. Historisch war der Schokoladen Auftrittsort bekannter Lesebühnen wie “Reformbühne Heim & Welt” und “O-Ton Ute”. Aktuell strömen dort jede Woche zahlreiche Zuhörer zu unserer Lesebühne “LSD – Liebe Statt Drogen”. Darunter zuweilen ganze Schulklassen aus allen Teilen Deutschlands, deren Deutschlehrer in aktuellen Literaturführen diese Show als Aneignung moderner Poesie erkennen.

Wir finden es daher vermessen, dass der Besitzer des Hauses, Markus Friedrich, mehr als die vom Schokoladen angebotenen 1.000.000 Euro für den Verkauf des Hauses haben will. Wir sehen es auch nicht ein, dass Stadtpolitiker die Sache schleifen lassen und das angebotene Ausgleichsgrundstück Herrn Friedrich nicht schmackhafter machen. Wir geben Ihnen, Klaus Wowereit, emotional und unrecherchiert persönlich die Schuld, dass Sie einen Teil des Ausgleichsgrundstücks Ihrer Bekannten Jette Joop zuschustern, die mit einer – Achtung Ironie – “Showmanufaktur, dort sicher zahllose Arbeitsplätze schafft”.

Wir möchten nicht, dass das Herz Berlins bald nur noch aus Ferienwohnungen und Boutiquen besteht. Wir wünschen uns eine Stadtplanung, die eine Vision formuliert, die einer Metropole angemessen ist. Dazu gehört mehr, als Millionen für eine Kampagne namens “be berlin” auszugeben. Dazu gehört, die Dynamik, Vielfalt, und Freiräume für alle Berliner anzuerkennnen und zu unterstützen, ideell, mit Charakter und Haltung!

Wir, LSD, sind stolz, dass wir seit Beginn der 90er Jahre zusammen mit anderen Lesebühnen ein Live-Unterhaltungsformat etabliert haben, das originär in Berlin erfunden wurde, weltweite Ausstrahlungskraft hat und ohne Subventionen bis heute ein zahlreiches Publikum findet. Wir haben das auch geschafft, weil es Orte wie den Schokoladen gibt. Deshalb fordern wir:

Unterstützen Sie den Schokoladen!

Ivo Lotion, Micha Ebeling, Tobias “Tube” Herre, Andreas “Spider” Krenzke, Uli Hannemann

PS: Werfen Sie gern auch einen Blick auf die gemeinsame Erklärung aller Lesebühnen zum Thema!

Premiere im Kaffee Burger, Interview im Radio, Sticker falsch geschrieben

Meine Freundin und Schriftstellerkollegin Jacinta Nandi kommt aus London und lebt seit zehn Jahren in Berlin. Sie hat ihrem sechsjährigen Sohn Rico einen “Berlin ist eine Dorfkneipe”-Anstecker geschenkt, den es zum Buch dazu gab. Heute hat sie mir Folgendes geschrieben:

“Ich habe Rico deine Sticker für seine Sticker-Sammlung gegeben.
Er so: ‘Aber, Mama, ich weiß dass diese Frau bei deiner Lesebühne auch wie du eine ausländische Dame ist.’
Ich so: ‘Warum denkst du das?’
Er so: ‘Weil wir deutschen Menschen, wir werden es so sagen: ‘Berlin ist eine doofe Kneipe.’ Aber sag ihr das nicht, Mama, weil sie schon die Sticker gemacht hat, sie wird traurig sein, wenn sie weißt, dass es falsch geschrieben ist.’”

Am Freitag, den 17.2. ist offizielle Buchpremiere im Kaffee Burger. 20 Uhr. Kommt da alle hin, das wird ganz groß! Jakob Hein liest mit mir und Ivo Lotion singt und tanzt.
Ab heute stehe ich außerdem verschlafen im Internet bei Hörbuchfm als Radiointerview rum: