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Lea wird Talkgast in der “Hörbar Rust” auf Radio Eins

Liebe Freunde,

es wird Frühling. Die steigende Anzahl der Popel in meiner Nase verrät es. Gestern hab ich die erste Anti-Heuschnupfen-Pille eingeworfen. Linksdrehendes Cetirizin. Der neue heiße Scheiß.

Fotograf: Stephan Pramme

Fotograf: Stephan Pramme

Ansonsten hat vorgestern Radioeins angerufen. Nein, sie haben mich immer noch nicht gefeuert. Ich soll in die “Hörbar Rust” kommen, als Talkgästin und der tollen Bettina Rust alle meine Geheimnisse erzählen. Im Radio. Zwei Stunden lang. Am 29. März wird gesendet von 14 bis 16 Uhr.

Ich darf auch Musik mitbringen, die für mein Leben eine Bedeutung hatte. Jetzt weiß ich nicht, soll ich den gesamten “Traumzauberbaum” spielen oder doch lieber “Der Wolf und Rotkäppchen in der Stadt“?

Ein paar Tage zum Überlegen hab ich ja noch. Meine Verwandtschaft schwankt zwischen überbordendem Stolz und vorauseilender Scham. Mein Freund ist dabei, einen Vertrag aufzusetzen, wo drinsteht, was ich alles nicht sagen darf im Radio: “Kein Kitsch. Keine Liebeserklärungen. Keine Namen.” Das wird schwer.

Die Minilesebühne “Hamset nich kleina?” pausiert übrigens grade, weil sie zur Zeit obdachlos ist. Sommi hat das Bänsch zugemacht um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute. Es war eine Wahnsinnszeit. Falls jemand in Berlin einen schönen Ort mit Bühne und Bierausschank kennt, wo ich einmal im Monat einen Lieblingsgast meiner Wahl einladen und neue Texte ausprobieren könnte, sagt mir bitte Bescheid!

Vorlesen tu ich auch noch:

März

  • Samstag, 7.3. 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine / Kulturbrauerein (Knaackstr. Berlin Prenzlauer Berg)
  • Mittwoch, 11.3. 20.30 Uhr “Vor der Pause, nach der Pause” im Comedy Club Kookaburra (Schönhauser Allee 184 in Berlin Mitte)
  • Donnerstag, den 12.3. 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Donnerstag, den 26.3. 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Sonntag, 29.3. 14 bis 16 Uhr Hörbar Rust auf Radio Eins.
  • Und jeden Montag “War schön jewesen” im “Schönen Morgen” auf Radio Eins.

April

  • Sonntag, 5.4. (Ostern) 20.15 Uhr Reformbühne Heim und Welt im Haus Berlin (Panorama-Lounge (Haus Berlin, 13 OG) – Strausberger Platz 1, Friedrichshain/Mitte Berlin)
  • Dienstag, 7.4., 21 Uhr LSD – Liebe Statt Drogen im Schokoladen (Ackerstr. Ecke Torstr., Berlin Mitte)
  • Donnerstag, 9.4. 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Samstag, 11.4. Lesershow Wedding im Mastul (Liebenwalder Str. 33, Berlin Wedding)
  • Mittwoch, 22.4. Fuchs und Söhne im Gemeindesaal Moabit (Putlitzstr. 13, Berlin Moabit)
  • Donnerstag, 23.4., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Freitag, 24.4. 19.30 “War schön jewesen” Sololesung im kirchlichen Begegnungszentrum Karow (Achillesstr. 53, 13125 Berlin Karow)
  • Samstag, 25.4., 17 Uhr Rakete 2000 auf dem tazlab im Haus der Kulturen der Welt
  • Und jeden Montag “War schön jewesen” im “Schönen Morgen” auf Radio Eins.

Einen sonnigen Frühling und immer genug Pillen im Schrank wünscht

Eure Lea

News

Rentner, Pensionisten und andere Gesprächspartner

Liebe Freundinnen und Freunde, Freundesfreunde und Exfreunde, seid ihr alle noch da? Ich wäre ja letzten Monat fast gestorben. Ich hatte Grippe. So richtig. 39.3°C einen ganzen Tag lang. Mein Freund musste Wadenwickel machen und “Wir Kinder aus Bullerbü” vorlesen, so schlecht ging es mir. Jawohl. Vorher war ich eine Woche in Wien um Rentner zu interviewen. Pensionisten heißt das da. Also dort. Wenn der Österreicher nämlich “da” sagt, meint er “hier” und wenn er “Erdäpfel” sagt, meint er Kartoffeln, aber das führt jetzt zu weit. Auf jeden Fall hab ich mir in Wien am vorletzten Tag das Portemonnaie klauen lassen. Stilecht. Am Stephansplatz. Wenn schon, denn schon. Seither rufe ich alle drei Tage beim Fundbüro in Wien an, ob meine Geldbörse wieder aufgetaucht ist. Fundamt heißt das dort und Geldsackerl. Der Beamte freut sich schon immer wenn ich dran bin. “Grüß Gott, die Frau Streisand!”, sagt er. Übrigens die Rentner.

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Mütterchen als Rentnerin.

Ich recherchiere gerade für ein Projekt, bei dem es um das Leben nach der Arbeit geht. Ich suche Rentner, die Lust hätten, mir zu erzählen, was sie den ganzen Tag machen. Es ist egal, ob der- oder diejenige erst drei Monate oder schon zehn Jahre in Rente ist. Mich interessiert vor allem der Übergang von Arbeitsleben zu Ruhestand. Was fängt man mit der freien Zeit an, die man plötzlich zur Verfügung hat? Ist es ein Segen oder ein Fluch, nicht mehr zu arbeiten? Wie reagiert das Umfeld, der Partner, die Freunde, die Kinder und Enkel? Das Gespräch dauert etwa eine Stunde und wird anonymisiert. Ich suche vor allem Rentner in Berlin, München und Hamburg, eventuell noch Köln und Osnabrück. Nebenbei lese ich auch noch Geschichten vor:

Februar

März

Wenn ich genug Rentner habe, mach ich auch wieder mehr Lesungen. Versprochen. Also sagt mir gerne Bescheid über den Email-Link hier auf der Seite, oder über Facebook, Twitter usw., wenn ihr interessante Rentner ausfindig gemacht habt. Vielen Dank für eure Hilfe! Eure Lea

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Pfannkuchen sind keine Eierkuchen und Eierkuchen keine Berliner!

Liebe Freunde, es gibt Montage, da passt meine Radiokolumne echt wie Arsch auf Eimer. Heute ist so ein Montag: War schön jewesen – Der coole Hund Erst vorgestern ist mir zum ersten Mal diesen Winter das Fahrradschloss eingefroren und heute morgen sah gleich das ganze Fahrrad aus wie ein Pfannkuchen mit zu viel Zuckerguss. Im Grunde sah ganz Berlin aus wie ein Pfannkuchen mit zuviel Zuckerguss. Guckt hier: IMG_3049   Die Berliner Stadtreinigung war von dem plötzlichen und unerwarteten Wintereinbruch ebenso überrascht wie die Verkehrsbetriebe und die S-Bahn. Die ARD schickte Reporter, Spiegel Online schaltete einen Live-Ticker, Günther Jauch hat Talkmaterial für die nächsten drei Sonntage. Das klappt nicht immer so gut. Meine im letzten Newsletter großspurig angekündigte neue Weihnachtsgeschichte wurde von einer aktuellpolitischen Absurdität namens PEGIDA ausgebootet. Über die hatte ich einen Text geschrieben, für den in der taz kein Platz war, weswegen wir ihn ins Radio schoben anstelle der Weihnachtsgeschichte. Naja. Weihnachten kommt wieder. PEGIDA hoffentlich nicht. Hier der Text zum nachlesen und hören. Und weil ihr alle so brav wart und die liebe Lea so schlau, gibts die Weihnachtsgeschichte hier zum Nachlesen aus der taz vom Wochenende. Und zusätzlich noch einen Text über das, was wir alle die Weihnachtsfeiertage außer Essen am Zweithäufigsten gemacht haben: Fernsehen gucken. Am Freitag, den 9. Januar 2015 ist erst wieder “Hamset nicht kleina?”. Diesmal mit dem tollen Stephan Porombka, der in folgendem Foto dargestellt wird von Sebastian Nitsch, der nämlich schon mal da war, während der andere erst noch kommt, weswegen er auch nicht auf dem Foto drauf sein kann. Is ja klar. Kommt auch! 10154423_763818396971819_359412247005812571_n Stephan Porombka denkt über Texte nach und schreibt das auf. Oder fotografiert es. Und twittert drüber. (https://twitter.com/stporombka) Schreibt dann einen Text darüber und hält noch eine Vorlesung an der UdK, wo er Professor ist für Texttheorie und Textgestaltung. Stephan Porombka ist klug UND krass UND cool UND am Freitag, den 9. Januar 2015 mein Gast bei “Hamset nicht kleina?”, denn eine Rampensau ist er auch und früher war er mal Poetry Slammer. Es wird ganz sicher ganz groß. Und wir brauchen den Beamer.

Es war ein schönes Jahr mit euch. Ich hab einen Zeitungsroman fertig geschrieben, eine Radiokolumne angefangen, einen Wespenstich ins Auge bekommen und ich bin mit vielen tollen Künstlerinnen und Künstlern aufgetreten vor dem tollsten, schönsten, besten Publikum von allen: Euch!!! (“Bei Schmeicheleien empfiehlt es sich, immer drei Nummern gröber zu verfahren als man es gerade noch für möglich hält.” Tucholsky) Ich liebe euch. Ich kann nicht anders. Und nun seid so gut und kommt zu einem der folgenden Termine:

Januar:
  • Dienstag, 6.1.15, 19.30 Uhr Lachen statt Fernsehen Haus am Mierendorffplatz (Mierendorffplatz 19, Charlottenburg)
  • Donnerstag, 8.1.15, 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Freitag, 9.1.15, 20 Uhr “Hamset nich kleina?” mit Stephan Porombka im Bänsch (Bänschstr.79, Friedrichshain)
  • Donnerstag, 22.1.15, 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Samstag, 24.1.15, 20 Uhr Lesung und Musik mit Matthias Romanus im Café Lohengrin (Sedanstraße 35, 30161 Hannover)
  • Samstag, 31.1. 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine/ Kulturbrauerei.
  • Und immer montags auf Radio Eins.

Februar:

  • Donnerstag, 12.2., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Sonntag, 15.2. Lesebühne im Vereinsheim München mit Christoph Theussl u.a.
  • Dienstag, 24.2. 20.15 Uhr Die Ossilesung in der Mathilde (Bogenstr. 5, Hamburg)
  • Donnerstag, 26.2., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Und immer montags auf Radio Eins.

Habt viel Spaß und esst ordentlich Pfannkuchen, aber keine Berliner, denn das wäre Kannibalismus und das tut man nicht. Ich liebe euch. Aber das sagte ich schon. Küsschen, Eure Lea

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PEGIDA oder Eine Snoozel-Ecke für Deutschland!

Zwei Wochen ist es her, da hab ich das erste Mal von den „Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ gehört. „Wie heißen die!?“, hab ich gerufen und musste lachen, weil ich dachte, das sei Satire. Ein neuer Streich aus dem Hause Titanic oder von den kongenialen Vögeln aus der ZDF-Anstalt, dachte ich. Sehr lustig. „Aber nein“, sagte mein Freund, „die meinen das ernst.“ Da wurde ich ernst. Ich meine, das ist doch schlimm, wenn die Realität die Satire an Idiotie übertrifft. Hallo, das geht doch nicht! Da hängen Arbeitsplätze dran!

„Und was wollen die?“, fragte ich. – „Die Islamisierung stoppen“, sagte Paul. – „In Dresden!?“, rief ich und musste wieder lachen. Auch wenn ich das gar nicht mehr komisch fand.

15000 Menschen sind letzten Montag in Dresden auf die Straße gegangen. Montagsdemo nennen sie das und rufen „Wir sind das Volk!“ Wie meine Eltern vor 25 Jahren in Berlin. Nur dass meine Eltern und Hunderttausende andere Menschen damals in der DDR für mehr Demokratie auf die Straße gegangen sind. Für freie Wahlen. Meinungsfreiheit. Pressefreiheit. Ideologische Freiheit. Dafür, dass kein Schüler mehr zum Direktor zitiert wird, weil er die falschen Klamotten anhat, wie es meinem Vater als Jugendlichem so oft passiert war. Dafür, dass kein Künstler mehr Auftrittsverbot bekam, weil er irgendwas Falsches gesagt hatte, wie es Freunden meiner Eltern passiert war. Dafür, dass die Gesellschaft, in der sie lebten, pluralistischer wurde, vielfältiger, bunter.

Naja, bunter wurde es bald, wenn auch auf andere Art, als meine Eltern und ihre Freunde sich das vorgestellt hatten. Helmut Kohl hatte nämlich gelbe Bananen in Petto und einen schwarz-rot-goldenen 10-Punkte-Plan, den er seinen verdutzten Kollegen eines Morgens Ende November 89 aus dem schwarzen Hut zauberte und dessen TOP 10 hieß: „Deutsche Einheit“.

Den PEGIDA-Leuten ist es schon lange zu bunt geworden. Sie fordern Burkaverbote und Hochdeutsch-Pflicht (Ach nein! Verwechselt. Das war die CSU.) und sie haben unsagbare Angst; die Angst der Mittelschicht vor dem Abstieg, die Angst vor der Altersarmut, die Angst vor einer immer komplexer, weil vielfältiger werdenden Welt, in der Gut und Böse, Mann und Frau, schwarz und weiß überhaupt nicht mehr auseinander zu halten sind. Diese Angst müssen wir ernst nehmen!

Denn es war vieles Scheiße an der DDR, aber zumindest hatten die Leute einen gemeinsamen Feind: den Staat, die „da oben“, die „Einheitspartei“, die sich als Vertreter des Volkes in fingierten Wahlen mit lächerlichen Quoten von fast hundert Prozent stets aufs Neue bestätigen ließ.

Aber immerhin hatten alle Arbeit. Und eine Wohnung. Und Westfernsehen. Ach nein. In Dresden nicht, die Funkwellen kamen nicht über das Elbsandsteingebirge drüber. Armes Tal der Ahnungslosen.

Vielleicht sollten wir doch auf den Plan der Titanic zurückgreifen und die Mauer wieder aufbauen. Muss ja nicht in Berlin sein. Wir könnten aus den Brocken, die bei uns hier eh nur sinnlos in der Gegend rumstehen eine Festung bauen, ein Gehege, einen Panic Room, in den die Ängstlichen sich zurückziehen können, wenn die Angst zu groß wird.

Wir brauchen eine Snoozel-Ecke für Deutschland! Mit Christstollen und Bier von morgens bis abends und Horst Seehofer tanzt mit Helene atemlos durch die Nacht!

Hier der Radioeins Track des Textes zum Nachhören: http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/war-schoen-jewesen/pegida.html

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Weihnachten in der Heimat und am Ostkreuz

Liebe Freunde,
es ist wieder so weit. DAS Ereignis steht bevor: Hamset nich kleina? Im Bänsch. Zum letzten Mal in diesem Jahr. Diesen Freitag, den 5.12, ist es so weit. Morgen. Um acht. 20 Uhr. Es wird irre schön. Mit dem Dr. phil., Brauseboy und Verleger Volker Surmann. Und mir.
Und dann kommt Weihnachten.
Ihr wisst schon:

Am Montag war ich bei Radio Eins, die neue Staffel “War schön jewesen” einsprechen.
Ich hab extra noch eine neue Weihnachtsgeschichte geschrieben.
Auf dem Weg.
In der S-Bahn nach Potsdam.
Am 22.12. kommt sie im Radio. Und morgen les ich die Langversion im Bänsch (Bänschstr.79). Weltpremiere! So geht sie los:
“Es begab sich aber zu der Zeit, als die Mauer noch stand, als ich noch nicht denken konnte, da gab es ein Weihnachten, da hatten wir keinen Weihnachtsbaum. Papa sollte den Weihnachtsbaum besorgen, wie jedes Jahr. „Hast du schon den Weihnachtsbaum besorgt“, fragte Mama jeden Tag und Papa sagte: „Die kriegen nochmal neue. In der letzten Woche vor Weihnachten kriegen die nochmal neue.“ Und plötzlich war der 23. Dezember. Und sie hatten nicht nochmal neue gekriegt. Sie hatten nicht mal mehr alte übrig. In der ganzen Stadt. An allen Verkaufsstellen. Nicht mal ne mickrige Krüppelkiefer hatte Papa noch abgekriegt.
Und nun stand er da am Bahnhof Ostkreuz, der Wind pfiff ihm in den Parka und er hatte keinen Weihnachtsbaum. Papa liebte meine Mama. Aber nun hatte er doch ein bißchen Angst, nach Hause zu kommen…”
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Wie die Geschichte ausgeht und ob Papa sich jemals wieder nach Hause getraut hat, erfahrt ihr morgen oder an einem der folgenden
Termine:
Dezember:
  • Freitag, 5.12., 20 Uhr “Hamset nich kleina?” mit Volker Surmann im Bänsch (Bänschstr.79, Friedrichshain)
  • Donnerstag, 11.12., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Und jeden Montag auf Radio Eins.
Januar:
  • Dienstag, 6.1.15 Lesung mit Jürgen Beer (nähere Infos folgen)
  • Donnerstag, 8.1.15, 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Freitag, 9.1.15, 20 Uhr “Hamset nich kleina?” mit Stephan Porombka im Bänsch (Bänschstr.79, Friedrichshain)
  • Donnerstag, 22.1.15, 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Samstag, 24.1.15, 20 Uhr Lesung und Musik mit Matthias Romanus im Café Lohengrin (Sedanstraße 35, 30161 Hannover)
  • Und jeden Montag auf Radio Eins.
Irgendwie sind das voll wenig geworden, ich glaub, meine Kariere geht zuende. Gestern noch habe ich folgenden Dialog geführt:
- Wie heißen Sie eigentlich?
- Streisand.
- … wie die…
- …Schauspielerin? Ja.
- Nein! Wie die im Radio mit den Geschichten.
 
TÄTÄTÄÄ!!!!
 
Fröhliche Weihnachten!
Eure Lea
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Mein 9. November. Von Demisej bis Deutsche Bahn.

9. November. Was für ein Tag! Während die Berliner Ballons steigen ließen, fuhren ein paar Vorlesekünstler mit dem Zug von Hessen nach Thüringen und zurück und lasen dabei Geschichten und performten Lyrik und lauter tolle Sachen.

Foto: Anja Lewald

Foto: Anja Lewald

Auf dem Rückweg vorhin im komplett vollen ICE von Kassel (ab 18.54) nach Berlin (an 21:26) dann das: Schaffner auf meine Nachfrage, wo die Behindertensitzplätze seien, die ich auch nach zweimaligen Hin und Herlaufen nicht finden konnte (In jedem Zug gibt es Sitzplätze, die für Menschen mit Schwerbeschädigtenausweis optioniert sind, damit die auf jeden Fall sitzen können. Auch in vollen Zügen. Auch ohne extra zu reservieren. Ich bin Halterin eines solchen Ausweises, was ich dem Schaffner auch mitteilte.) Er also: “Die sind da hinten im ersten Abteil. Aber müssen Se gucken, wenn da alle nen Schwerbeschädigtenausweis haben, denn haben Sie Pech, denn müssen Sie stehen.” Sprach’s und fuhr fort, eine junge Frau zur Sau zu machen, weil sie von der Aufhebung der Zugbindung aufgrund des Streiks Gebrauch gemacht und einen Zug früher genommen hatte. Ich war so empört, dass mir nix einfiel. Jetzt denke ich: Vielleicht war das auch eine ein-Mann-Mauerfall-Revival-Veranstaltung: Service wie im Osten, oder so. Schön, dass die Mauer weg ist. Ich liebe euch alle! Gute Nacht. P.S.: Hier kommt noch meine taz-Kolumne vom Wochenende. Aus den Tagebüchern einer Zehnjährigen. Mit Lufbalongs. http://www.taz.de/Kolumne-IMMER-BEREIT/!149126/ 2014-11-10 10.01.39

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Ode an den Fernsehturm

Liebe Freunde,

hier ist sie:

Die Berlin Story Card mit der “Ode an den Fernsehturm” (Text: Lea Streisand, Musik: Ludwig van Beethoven) Ab 15. November offiziell im Handel. Ab Freitag schon bei mir.

Das ist eine Art BerlinBuchPostKarte. Und damit ihr selber nicht soviel schreiben müsst, ist der Text schon drauf. Einfach Gruß raufschreiben, abschicken, freut sich die Verwandtschaft in der Provinz. Und keine Oma meckert mehr über eure Sauklaue.

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Also kommt Freitag alle ins Bänsch. Bänschstraße 79, Friedrichshain zu “Hamset nicht kleina?” mit mir und Bas Böttcher. Um acht. Wissta ja.

Bis denn, Eure Lea