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Schon wieder “Hamset nicht kleina?” diesen Freitag. Mit Spider. Hurra!

Liebe Freunde,

nur ganz kurz: Diesen Freitag, den 3.7. um 20 Uhr ist schon wieder “Hamset nicht kleina?” im Bänsch (Bänschstr.79, Friedrichshain). Spider kommt.

Spider heißt tagsüber Andreas Krenzke und schreibt Geschichten, die er abends bei seiner Lesebühne LSD – Liebe Statt Drogen vorliest.

Spider war im Osten schon Punk. Über die Wende sagt er: “Manchmal denke ick heute noch, Mensch ist ditt cool, ICK habe mitjeholfen, einen Staat kaputt zu machen.”

In meiner aktuellen taz-Kolumne vom vergangenen Wochenende zitiere ich ihn auch. Es ist ein Text aus meiner beliebten Reihe “Meine schönsten Unfälle”. Diesmal: Wie ich mir mal die Zunge blutig gebissen habe.

So schön wars letztes Mal mit Ahne.

So schön wars letztes Mal mit Ahne. (Foto: Katharina Bohm)

Ich freu mich voll.

Bis Freitag. Eure Lea

P.S: Bei sehr schönem Wetter findet die Veranstaltung auf der Straße statt.

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“Hamset nich kleina?” ist wieder da. Diesen Freitag. Mit Ahne. Und Gott!

Liebe Freunde, das Bänsch hat wieder auf! Ich freue mich wie blöde. Seit Anfang Juni wird in der kleinsten Kneipe Friedrichshains wieder Bier ausgeschenkt. Und am Freitag, den 19.6. geht meine Minilesebühne “Hamset nicht kleina?” wieder los. Mein fulminanter Wiedereröffnungsgast ist Ahne, der Surfpoet, mein Radioeins-Kollege. Gott kommt auch.

bänsch august 2014

Bei sehr schönem Wetter setz ich mich sogar ins Schaufenster vom Bänsch.

Und sonst so? Nächste Woche Donnerstag, den 25.6. startet die letzte Rakete 2000 vor der Sommerpause. Also kommt alle in den Keller vom Ä! Danach ist zwei Monate Ruhe im Karton.

Ansonsten habe ich sechs Wochenenden Jugendweihe hinter mir. Sechs Samstage um sechs aufstehen! Hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass mir so was mal Spaß machen würde. “Wie heißt du noch mal?”, hat mich ganz am Anfang einer der Tänzer im Backstage gefragt, “Lea Sinatra?” – “Ja”, hab ich geantwortet, “fast.”

Und mich plagt der Heuschnupfen. Wie jedes Jahr.

Ich arbeite an euren Weihnachtsgeschenken. Für dieses und nächstes Jahr. Und Ostern gleich dazu. Der Roman wird veröffentlicht. Der Mütterchen-Roman. Voraussichtlich Ende nächsten Jahres. Wenn ich bis dahin die Überarbeitung fertig habe. Ein neuer Erzählband kommt auch. Und eine CD. Nein, ich bin nicht im Stress. Gar nicht. ÜBERHAUPT NICHT.

Ich freu mich auf euch am Freitag im Bänsch.

Termine:

Juni

Juli

  • Freitag, 3.7. 20 Uhr “Hamset nicht kleina?” Mit Andreas Spider Krenzke von LSD -Liebe Statt Drogen im Bänsch (Bänschstr.79 in Friedrichshain)
  • Samstag, den 18.7., 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine/ Kulturbrauerei Prenzlauer Berg
  • Und jeden Montag auf Radioeins, is ja klar!

August

  • Mittwoch, 5.8. 19.30 Uhr Duolesung mit Sebastian Lehmann im Dachgeschoss des Friedrichshain Kreuzberg Museums (Adalbertstr. 95A, Kreuzberg)
  • Freitag, 7.8. 20 Uhr “Hamset nicht kleina?” Mit Jacinta Nandi im Bänsch (Bänschstr.79 in Friedrichshain)
  • Freitag, 28.8. 18 Uhr Duoauftritt mit Sebastian Nitsch beim Radio Eins Parkfest im Park am Gleisdreieck in Kreuzberg
  • Samstag, 29.8. 19 Uhr “Berlin ist eine Dorfkneipe” Solo in der Mittelpunktbibliothek Treptow-Köpenick (Alter Markt 2, Köpenick)
  • Sonntag, 30.8. 19 Uhr “Mauerslam” in der Kapelle der Versöhnung (Bernauer Str. 4, Berlin Mitte)
  • Und jeden Montag auf Radioeins, is ja klar!

September

  • Freitag, 4.9. 20 Uhr “Hamset nicht kleina?” Mit Jakob Hein im Bänsch (Bänschstr.79 in Friedrichshain)
  • Und jeden Montag auf Radioeins, is ja klar!

Einen schönen Sommer für euch!

Eure Lea

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Pfingsten im Zug und Wahlverwandtschaften auf Video

Liebe Menschen, fröhliche Pfingsten allerseits! Ich sitze im Zug, während ich dies schreibe. Im Zug! Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls am Montag noch nicht. “Man wird so dankbar mit der Zeit”, sagt meine Tante Erna, “die Bahn hat ihre Kunden schon so weit, dass sie einfach nur dafür, dass ein Zug KOMMT, vor Glück in Tränen ausbrechen.” Ich fahre in den Schwarzwald, da soll ich Geschichten vorlesen heute Abend. Frankfurt haben wir schon hinter uns. Letzte Woche habe ich einen Videofilm gedreht. Der Filmemacher Martin Nudow hat meine Geschichte “Wahlverwandtschaften” verfilmt, mit mir in der Hauptrolle. Es geht um das Elend der Mitbewohnersuche, wenn man ein Zimmer seiner Wohnung untervermieten will. Hier ein Foto vom Set: IMG_3718 Man beachte auch das liebevolle product placement. Das fertige Video erscheint in ein paar Wochen. Ich werde Bescheid sagen. Noch 20 Minuten bis Karlsruhe. Die Termine: Mai

  • Donnerstag, den 28.5. um 21 Uhr “Rakete 2000 beams me up – Thema Science Fiction” im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Freitag, 29.5. 20 Uhr “Berlin ist eine Dorfkneipe” Solo im Wohnfühltreff Marzahn (Walter-Felsenstein-Str. 13)
  • Samstag, 30.5. 19.45 Uhr “Liebe ist aus aber Wodka gibts noch!” Solo bei der Langen Buchnacht in der Oranienstraße im Blauhaus
  • Und jeden Montagmorgen auf Radioeins.

Juni

Gleich sind wir in Karlsruhe! Ich muss packen! Küsse, Eure Lea

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Lea schleppt im Fernsehen einen Koffer durch Guben

Liebe Freunde, das Radiointerview ist vorbei und war sehr schön und aufwühlend und ich bin im Nachhinein mindestens so erleichtert wie ich vorher aufgeregt war. Hier der Link zur “Hörbar Rust” zum nachhören und runterladen. Und nun? Geh ich ins Fernsehen. Vor zwei Wochen bin ich mit dem rbb nach Guben an der polnischen Grenze gefahren. Bei Sturm! Im Kofferraum des Autos befand sich einer von Mütterchens Koffern mit dem Nachlass drinne. Mütterchen, meine Oma, Schauspielerin, Regieassistentin hat sich nämlich immer aufgeregt, wenn im Film jemand einen leeren Koffer trägt. Man sieht das. Ein leerer Koffer wackelt, ein voller schwingt. Ganz abgesehen von der Körperspannung des Trägers/ der Trägerin. Beispiele für leere Koffer gibt es viele in der Filmgeschichte. Tipi Herden trägt einen am Anfang von Hitchcocks “Marnie”. Was sie wohl sagen würde, wenn sie sie mich morgen, Sonntag, den 19.4. um 18.30 Uhr im rbb Magazin “Theodor” völlig übermüdet durch ein sturmdurchtostes Guben wackeln sehen würde, während ich irgendwas über sie erzähle, was eventuell totaler Quatsch ist? Wahrscheinlich sowas wie: “Normalerweise hätte ick ja jesacht, sie soll Schauspielerin wern. Aber mit die Sturmfrisur…” Hier noch ein Foto von uns beiden:

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Rampensäue. Links Mütterchen als “Minna von Barnhelm” ca. 1942 in Guben, rechts ihre Enkelin 2014 in Berlin.

Vorlesetermine April

  • Mittwoch, 22.4. Fuchs und Söhne im Gemeindesaal Moabit (Putlitzstr. 13, Berlin Moabit)
  • Donnerstag, 23.4., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Freitag, 24.4. 19.30 “War schön jewesen” Sololesung im kirchlichen Begegnungszentrum Karow (Achillesstr. 53, 13125 Berlin Karow)
  • Samstag, 25.4., 17 Uhr Rakete 2000 auf dem tazlab im Haus der Kulturen der Welt
  • Und jeden Montag “War schön jewesen” im “Schönen Morgen” auf Radio Eins.

Mai

  • Donnerstag, 7.5., 20.30 Uhr Brauseboys im LaLuz (Osramhöfe, Wedding)
  • Samstag, 9.5., 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine/ Kulturbrauerei (Prenzlauer Berg)
  • Donnerstag, 14.5., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Donnerstag, 28.5., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Freitag, 29.5., 20 Uhr Berlin ist eine Dorfkneipe Sololesung im Wohnfühltreff der Wohnungsgenossenschaft Marzahn (Walter-Felsenstein-Str. 13)
  • Samstag, 30.5., 19 Uhr Duolesung mit Detlef Kuhlbrodt bei der Langen Buchnacht in der Oranienstraße (Blauhaus, Oranienstraße 21, Kreuzberg)
  • Und jeden Montag “War schön jewesen” im “Schönen Morgen” auf Radio Eins.

Ein Hoch auf den Erfinder des Rollkoffers! Eure Lea

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Lea wird Talkgast in der “Hörbar Rust” auf Radio Eins

Liebe Freunde,

es wird Frühling. Die steigende Anzahl der Popel in meiner Nase verrät es. Gestern hab ich die erste Anti-Heuschnupfen-Pille eingeworfen. Linksdrehendes Cetirizin. Der neue heiße Scheiß.

Fotograf: Stephan Pramme

Fotograf: Stephan Pramme

Ansonsten hat vorgestern Radioeins angerufen. Nein, sie haben mich immer noch nicht gefeuert. Ich soll in die “Hörbar Rust” kommen, als Talkgästin und der tollen Bettina Rust alle meine Geheimnisse erzählen. Im Radio. Zwei Stunden lang. Am 29. März wird gesendet von 14 bis 16 Uhr.

Ich darf auch Musik mitbringen, die für mein Leben eine Bedeutung hatte. Jetzt weiß ich nicht, soll ich den gesamten “Traumzauberbaum” spielen oder doch lieber “Der Wolf und Rotkäppchen in der Stadt“?

Ein paar Tage zum Überlegen hab ich ja noch. Meine Verwandtschaft schwankt zwischen überbordendem Stolz und vorauseilender Scham. Mein Freund ist dabei, einen Vertrag aufzusetzen, wo drinsteht, was ich alles nicht sagen darf im Radio: “Kein Kitsch. Keine Liebeserklärungen. Keine Namen.” Das wird schwer.

Die Minilesebühne “Hamset nich kleina?” pausiert übrigens grade, weil sie zur Zeit obdachlos ist. Sommi hat das Bänsch zugemacht um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute. Es war eine Wahnsinnszeit. Falls jemand in Berlin einen schönen Ort mit Bühne und Bierausschank kennt, wo ich einmal im Monat einen Lieblingsgast meiner Wahl einladen und neue Texte ausprobieren könnte, sagt mir bitte Bescheid!

Vorlesen tu ich auch noch:

März

  • Samstag, 7.3. 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine / Kulturbrauerein (Knaackstr. Berlin Prenzlauer Berg)
  • Mittwoch, 11.3. 20.30 Uhr “Vor der Pause, nach der Pause” im Comedy Club Kookaburra (Schönhauser Allee 184 in Berlin Mitte)
  • Donnerstag, den 12.3. 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Donnerstag, den 26.3. 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Sonntag, 29.3. 14 bis 16 Uhr Hörbar Rust auf Radio Eins.
  • Und jeden Montag “War schön jewesen” im “Schönen Morgen” auf Radio Eins.

April

  • Sonntag, 5.4. (Ostern) 20.15 Uhr Reformbühne Heim und Welt im Haus Berlin (Panorama-Lounge (Haus Berlin, 13 OG) – Strausberger Platz 1, Friedrichshain/Mitte Berlin)
  • Dienstag, 7.4., 21 Uhr LSD – Liebe Statt Drogen im Schokoladen (Ackerstr. Ecke Torstr., Berlin Mitte)
  • Donnerstag, 9.4. 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Samstag, 11.4. Lesershow Wedding im Mastul (Liebenwalder Str. 33, Berlin Wedding)
  • Mittwoch, 22.4. Fuchs und Söhne im Gemeindesaal Moabit (Putlitzstr. 13, Berlin Moabit)
  • Donnerstag, 23.4., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Berlin Neukölln)
  • Freitag, 24.4. 19.30 “War schön jewesen” Sololesung im kirchlichen Begegnungszentrum Karow (Achillesstr. 53, 13125 Berlin Karow)
  • Samstag, 25.4., 17 Uhr Rakete 2000 auf dem tazlab im Haus der Kulturen der Welt
  • Und jeden Montag “War schön jewesen” im “Schönen Morgen” auf Radio Eins.

Einen sonnigen Frühling und immer genug Pillen im Schrank wünscht

Eure Lea

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Rentner, Pensionisten und andere Gesprächspartner

Liebe Freundinnen und Freunde, Freundesfreunde und Exfreunde, seid ihr alle noch da? Ich wäre ja letzten Monat fast gestorben. Ich hatte Grippe. So richtig. 39.3°C einen ganzen Tag lang. Mein Freund musste Wadenwickel machen und “Wir Kinder aus Bullerbü” vorlesen, so schlecht ging es mir. Jawohl. Vorher war ich eine Woche in Wien um Rentner zu interviewen. Pensionisten heißt das da. Also dort. Wenn der Österreicher nämlich “da” sagt, meint er “hier” und wenn er “Erdäpfel” sagt, meint er Kartoffeln, aber das führt jetzt zu weit. Auf jeden Fall hab ich mir in Wien am vorletzten Tag das Portemonnaie klauen lassen. Stilecht. Am Stephansplatz. Wenn schon, denn schon. Seither rufe ich alle drei Tage beim Fundbüro in Wien an, ob meine Geldbörse wieder aufgetaucht ist. Fundamt heißt das dort und Geldsackerl. Der Beamte freut sich schon immer wenn ich dran bin. “Grüß Gott, die Frau Streisand!”, sagt er. Übrigens die Rentner.

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Mütterchen als Rentnerin.

Ich recherchiere gerade für ein Projekt, bei dem es um das Leben nach der Arbeit geht. Ich suche Rentner, die Lust hätten, mir zu erzählen, was sie den ganzen Tag machen. Es ist egal, ob der- oder diejenige erst drei Monate oder schon zehn Jahre in Rente ist. Mich interessiert vor allem der Übergang von Arbeitsleben zu Ruhestand. Was fängt man mit der freien Zeit an, die man plötzlich zur Verfügung hat? Ist es ein Segen oder ein Fluch, nicht mehr zu arbeiten? Wie reagiert das Umfeld, der Partner, die Freunde, die Kinder und Enkel? Das Gespräch dauert etwa eine Stunde und wird anonymisiert. Ich suche vor allem Rentner in Berlin, München und Hamburg, eventuell noch Köln und Osnabrück. Nebenbei lese ich auch noch Geschichten vor:

Februar

März

Wenn ich genug Rentner habe, mach ich auch wieder mehr Lesungen. Versprochen. Also sagt mir gerne Bescheid über den Email-Link hier auf der Seite, oder über Facebook, Twitter usw., wenn ihr interessante Rentner ausfindig gemacht habt. Vielen Dank für eure Hilfe! Eure Lea

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Pfannkuchen sind keine Eierkuchen und Eierkuchen keine Berliner!

Liebe Freunde, es gibt Montage, da passt meine Radiokolumne echt wie Arsch auf Eimer. Heute ist so ein Montag: War schön jewesen – Der coole Hund Erst vorgestern ist mir zum ersten Mal diesen Winter das Fahrradschloss eingefroren und heute morgen sah gleich das ganze Fahrrad aus wie ein Pfannkuchen mit zu viel Zuckerguss. Im Grunde sah ganz Berlin aus wie ein Pfannkuchen mit zuviel Zuckerguss. Guckt hier: IMG_3049   Die Berliner Stadtreinigung war von dem plötzlichen und unerwarteten Wintereinbruch ebenso überrascht wie die Verkehrsbetriebe und die S-Bahn. Die ARD schickte Reporter, Spiegel Online schaltete einen Live-Ticker, Günther Jauch hat Talkmaterial für die nächsten drei Sonntage. Das klappt nicht immer so gut. Meine im letzten Newsletter großspurig angekündigte neue Weihnachtsgeschichte wurde von einer aktuellpolitischen Absurdität namens PEGIDA ausgebootet. Über die hatte ich einen Text geschrieben, für den in der taz kein Platz war, weswegen wir ihn ins Radio schoben anstelle der Weihnachtsgeschichte. Naja. Weihnachten kommt wieder. PEGIDA hoffentlich nicht. Hier der Text zum nachlesen und hören. Und weil ihr alle so brav wart und die liebe Lea so schlau, gibts die Weihnachtsgeschichte hier zum Nachlesen aus der taz vom Wochenende. Und zusätzlich noch einen Text über das, was wir alle die Weihnachtsfeiertage außer Essen am Zweithäufigsten gemacht haben: Fernsehen gucken. Am Freitag, den 9. Januar 2015 ist erst wieder “Hamset nicht kleina?”. Diesmal mit dem tollen Stephan Porombka, der in folgendem Foto dargestellt wird von Sebastian Nitsch, der nämlich schon mal da war, während der andere erst noch kommt, weswegen er auch nicht auf dem Foto drauf sein kann. Is ja klar. Kommt auch! 10154423_763818396971819_359412247005812571_n Stephan Porombka denkt über Texte nach und schreibt das auf. Oder fotografiert es. Und twittert drüber. (https://twitter.com/stporombka) Schreibt dann einen Text darüber und hält noch eine Vorlesung an der UdK, wo er Professor ist für Texttheorie und Textgestaltung. Stephan Porombka ist klug UND krass UND cool UND am Freitag, den 9. Januar 2015 mein Gast bei “Hamset nicht kleina?”, denn eine Rampensau ist er auch und früher war er mal Poetry Slammer. Es wird ganz sicher ganz groß. Und wir brauchen den Beamer.

Es war ein schönes Jahr mit euch. Ich hab einen Zeitungsroman fertig geschrieben, eine Radiokolumne angefangen, einen Wespenstich ins Auge bekommen und ich bin mit vielen tollen Künstlerinnen und Künstlern aufgetreten vor dem tollsten, schönsten, besten Publikum von allen: Euch!!! (“Bei Schmeicheleien empfiehlt es sich, immer drei Nummern gröber zu verfahren als man es gerade noch für möglich hält.” Tucholsky) Ich liebe euch. Ich kann nicht anders. Und nun seid so gut und kommt zu einem der folgenden Termine:

Januar:
  • Dienstag, 6.1.15, 19.30 Uhr Lachen statt Fernsehen Haus am Mierendorffplatz (Mierendorffplatz 19, Charlottenburg)
  • Donnerstag, 8.1.15, 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Freitag, 9.1.15, 20 Uhr “Hamset nich kleina?” mit Stephan Porombka im Bänsch (Bänschstr.79, Friedrichshain)
  • Donnerstag, 22.1.15, 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Samstag, 24.1.15, 20 Uhr Lesung und Musik mit Matthias Romanus im Café Lohengrin (Sedanstraße 35, 30161 Hannover)
  • Samstag, 31.1. 20 Uhr Kantinenlesen in der Alten Kantine/ Kulturbrauerei.
  • Und immer montags auf Radio Eins.

Februar:

  • Donnerstag, 12.2., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Sonntag, 15.2. Lesebühne im Vereinsheim München mit Christoph Theussl u.a.
  • Dienstag, 24.2. 20.15 Uhr Die Ossilesung in der Mathilde (Bogenstr. 5, Hamburg)
  • Donnerstag, 26.2., 21 Uhr Rakete 2000 im Ä (Weserstr. 40, Neukölln)
  • Und immer montags auf Radio Eins.

Habt viel Spaß und esst ordentlich Pfannkuchen, aber keine Berliner, denn das wäre Kannibalismus und das tut man nicht. Ich liebe euch. Aber das sagte ich schon. Küsschen, Eure Lea