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Blumen, Schimmel, Liebe, Punk

Hier kann man sehen, warum Leas Lesebühne im Bänsch "Hamset nich kleina?" heißt. Kuschelig ist es.

Hier kann man sehen, warum Leas Lesebühne im Bänsch „Hamset nich kleina?“ heißt. Kuschelig ist es.

Liebe Lesenden, liebe Lebenden, liebe Liebenden,

Februar is. Valentinstag kommt. Mir braucht ihr keine Blumen schicken. Ich war gestern bei Frau Dr. Rose, der besten Hautärztin der Welt. Sie hat einen Allergietest mit mir gemacht. Die Schwester war ganz entzückt über das Ergebnis. „Sie haben ja sogar Schimmelpilze*!“, hat sie gejubelt und die sich vergrößernden Pusteln auf der Innenseite meines rechten Unterarms betrachtet. „Das gibt’s nicht häufig“, hat sie gesagt. Ich war sehr stolz. Die Pusteln juckten glücklich.

Abgesehen davon, dass Blumen schimmeln können, bin ich übrigens auch noch auf die Standards allergisch: Hund, Katze, Gräserpollen. Das „Kräuterscharfohnezwiebeln“ unter den Allergien. Nimmt jeder.

Wild und bunt wird der Februar auch ohne Fleurop. Ein Blumenstrauß der gehobenen Unterhaltung sozusagen.

Am Freitag ist wieder „Hamset nich kleina?“ im Bänsch (Bänschstr. 79, Friedrichshain). Um acht. Abends. Mit ohne Eintritt aber mit Hut. Diesmal mit dem berühmten Poesiepunkrocker Doc Schoko als Gast. Er ist der Schöpfer des genialen Verses

Da steht ein Bier auf der Straße. Nimm es mit./ Es ist  alt und es ist schal, doch es ist Sprit.

Kommt da hin, aber kommt früh, der Laden ist klein. Es wird wundervoll und kuschelig.

Ansonsten schreibe ich fleißig weiter an dem Fortsetzungsroman über Mütterchen, Ellis Heiden, Hilde Lücke = meine Großmutter. „Der Lappen muss hoch!“ So heißt er. Morgen erscheint das zehnte Kapitel. Es geht um Brillendesign, Tauchsieder und um Liebe. Immer um Liebe. Meine Großeltern haben Liebe gegen Krieg gemacht, lange bevor sich die Hippies den Slogan auf die nackten Bäuche malten. Hier gibt es alle Kapitel online zum Nachlesen: http://www.taz.de/!t21034/

Was noch?

Ich werde Poetry Slam Veranstalterin. Ja, tatsächlich. Irre, oder?

In der Willner Brauerei im schönen Pankow wird es ab März in unregelmäßigen Abständen Literatur geben. Gereimt, gerappt, gelesen. Fünf Minuten. Neun Künstler. Der reine Wahnsinn und der genialste Name der Welt: Pankslam. Yeah, Baby! Nähere Informationen gibt es demnächst hier: http://pankslam.wordpress.com/ und hier: https://www.facebook.com/pankslam

Veranstalter sind niemand Geringeres als das Poetry-Slam-Urgestein Wolf Hogekamp, der mehrfache deutschsprachiger Poetry-Slam-Champion Volker Strübing und meineeine. Weil ich auch schon mal einen Poetry Slam gewonnen habe. Und weil ich hier wohne.  In Pankow. Premiere ist am 8. März. Frauentag. Aber denkt dran: Keine Blumen, nur Geld! (Schokolade auch nich, ich hab Laktoseintolleranz!)

Alle Termine im Februar:

Im März:

  • Freitag, 7.3. 20 Uhr „Hamset nich kleina?“ mit einem Lieblingsgast. Im Bänsch. Is ja klar.
  • Samstag, 8.3. 20.30 Uhr (Einlass 20 Uhr) Pankslam! Der erste Pankower Poetry Slam. Mit Wolf Hogekamp, Volker Strübing und Lea Streisand.

Liebe fliegt durch die Luft. Nicht allergisch reagieren!

Küsse und Herzen und Glitzer.

Eure Lea

*Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich „habe“ natürlich keine Schimmelpilze. Das wäre ja schlimm. Nein. Ich bin auf sie allergisch. Sonst wäre ich ja auf mich selber allergisch. Das wär ja ganz blöd.

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